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Kids in Action

Die "Macht der Bewegungsgewohnheit"...

Was muss, soll und kann Bewegung im Kindes- und Jugendalter bedeuten?

„Viele Lehrer und Trainer haben Angst, ihre Schüler im Kindesalter zu überfordern. Doch eigentlich ist die Gefahr von Unterforderungen heutzutage viel größer gewor-den, weil die natürliche Entwicklungsumgebung von Kindern stark eingegrenzt oder sogar gefährdet ist.“
(Kahl, R. : Das Schwinden der Sinne. Film Produktion NDR 1992.)

Bewegungsreize sind entscheidende formative Reize für eine allseitig gesunde Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeiten, die nicht ohne Rückwirkungen auf die psychosoziale Integration der Kinder bzw. Jugendlichen im jeweiligen Altersverband bleibt: Das Kind, das nicht so gut Ball spielen, Rollschuh laufen, Fahrrad fahren etc. kann wie seine Alterskameraden, wird zu einer Belastung für die Gruppe, von der Gruppe vernachlässigt oder abgelehnt.
(Dordel, S. Schulsonderturnen als Haltungsturnen 1982.)

Eine Vernachlässigung der Bewegungserziehung führt zu einer Unterdrückung der kindlichen Bedürfnisse und zu motorischen Defiziten und hat nachhaltige Folgen für die Entwicklung der Persönlichkeit eines Kindes! Eine eingeschränkte Bewegungserfahrung behindert körperliches Wohlbefinden und Gesundheit, soziale Integration, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und geistige Erkenntnisgewinnung.

Wie stark gerade die Kinder der hoch technisierten Industriegesellschaften unter Bewegungsmangelerscheinungen leiden, geht aus den verschiedenen statistischen Erhebungen hervor:
Die Zahlen sollten alarmieren:
• 25 bis 60% aller Schulkinder haben Haltungsschwächen!
• 25 bis 30% aller Schulkinder haben Übergewicht!
• 20 bis 30% aller Schulkinder haben Herzkreislaufschwächen!
• 30 bis 40% aller Schulkinder haben Koordinationsschwächen!
(herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung haltungs- und bewegungsauffälliger Kinder und Jugendlicher.)

Erkrankungen der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates zu. Die Haltungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen sind häufig kein belangloser Mangel, sondern so gravierend, dass sie sich von selbst nicht wieder ausgleichen. In unserer Zeit sind leider aus Spiel-, Spring- und Laufkindern so genannte „Sitzkinder“ geworden. Das lange Stillsitzen belastet die Rückenmuskulatur besonders.
 Ein 9jähriges Kind sitzt unter Einbeziehung der Bereiche Schule, Hausaufgaben, Fahrzeiten, Essenszeiten, Fernsehen und sitzendes Spielen zwischen 35 und 40 Stunden in der Woche!“
(D. + H.-D. Antretter: Das Kreuz mit dem Kreuz! Leichtathletik Training 5/98 S.42-47.)

Die Schule ist anscheinend nicht imstande dieser „Vernachlässigung und eingeschränkten Bewegungs-erfahrung“ allein entgegen zu wirken. Diese Aufgabe muss somit dem Verein und uns als Fitness Trainer/Innen zusätzlich übertragen werden. Heutzutage können wir sie wohl eher übernehmen, weil gerade der Zulauf von 6- bis 8 bzw. 10jährigen Kindern am größten ist.


Die meisten Jugendlichen vermeiden Leistungssportarten in den verschiedenen Bereichen sowie viele Ballsportarten, aber Bewegung zur Musik „zieht“ einfach an...

Durch das Erlernen “cooler“ Choreographien zu Funk, Hip Hop, Latin, Salsa und aktueller Popmusik werden unbewusst motorische Fähigkeiten als auch Koordination geschult.

Es handelt sich hierbei um Fitness Training, was gleichzeitig Haltungsschäden vorgebeugt. Darüber hinaus können wir dazu beitragen, das Verhalten der Eltern zu verändern, da die Mehrheit der Eltern sich selbst nicht körperlich fit hält und somit einen negativen Einfluss auf ihre Kinder ausübt.

Was muss, soll und kann eine Kids in Aktion Stunde bedeuten?

AEROBIC, SPIEL UND SPAß

  • Rückgang der Herz-Kreislauf-Erkrankungen!
  • Senkung und Kontrolle des Bluthochdrucks!
  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten!
  • Krankheitsprävention!
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins!
  • Verbesserung der Körperhaltung!
  • Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeiten!
  • Verbesserung der Flexibilität!

Alle diese physio- und psychologischen Vorteile sind Ergebnisse regelmäßige körperliche Aktivität.

Kids in Aktion Stunden bieten:

  • eine vielseitige, spielerisch- kindgerechte Bewegungsstunde!
  • Verbesserung der konditionellen Faktoren KRAFT, AUSDAUER und BEWEGLICHKEIT!
  • Rhythmusschulung!
  • Förderung kreativer Kräfte!
  • Förderung sozialer Fähigkeiten!
  • Schulung und Ausbildung konzentrativer und koordinativer Fähigkeiten!
  • Gruppentraining ohne Wettkampfcharakter!
  • Alle werden zusammen gewinnen!
  • und viel SPAß, SPAß und noch mehr SPAß!

„Das primäre Ziel einer Bewegungserziehung ist die harmonische, individuell ganzheitliche Entwicklung des Kindes und die Entfaltung seiner Persönlichkeit.“
(Balster, Dr. Klaus: Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen. LSB Sportjugend NW.)

„Die „Macht der Bewegungsgewohnheit“ ist frühzeitig auszubilden, wenn nicht schon in jungen Jahren der Boden für die so genannten Bewegungsmangelkrankheiten geebnet werden soll.“

Kindesalter ist Vorbeugealter!

„Die koordinativen Fähigkeiten - Grundlage des Trainings mit Kindern“

„Die Verbesserung der Koordination und die Steigerung der Leistungen des sensomotorischen Nervensystems ist das zentrale Anliegen des Body-Intelligence-Conceptes (B.Co.).“ Der Erfolg jedes Trainings hängt von der Leistungsfähigkeit des Nervensystems ab, sowohl im physischen, psychischen als auch geistig-intellektuellen Bereich.

Viele Untersuchungen der Wissenschaft zeigen, dass körperliche Aktivität zu einer wesentlich besseren Durchblutung des Gehirns führt und dass sich dadurch die Lern-fähigkeit und die Merkfähigkeit erheblich verbessern lassen.
Bei Kindern konnte nachgewiesen werden, dass die generelle Bewegungsarmut zu deutlichen Einbußen der schulischen Leistungen zur Folge hat und dass z.B. die in-tensive Beschäftigung mit Computern und Play Stations zu starken Veränderungen der neuronalen Verflechtungen führt. Die Hand- und Fingerfertigkeiten sowie die ausgezeichnete Auge-Hand-Koordination der joy-stick-erprobten „Generation @“ zeigt sich in einem dichten neuronalen Netz mit hoher Aktivität in der entsprechen-den Gehirnregion, während die weniger benutzten Rumpf- und Beinmuskeln über eine wesentlich geringere neuronale Verflechtung verfügen.
Koordination ist also vorwiegend das Ergebnis eines Übungsprozesses, ganz gemäß dem alten Sprichwort: „Übung macht den Meister“.

Wie wird Koordination definiert?

Koordination ist ein sehr weitgefasster Begriff, der Handlungen wie wahrnehmen, planen, entscheiden, ausführen, korrigieren, verbessern, reagieren, ignorieren usw. beinhaltet. Unter Bewegungsaspekte versteht man unter dem Begriff Koordination das Zusammenwirken von zentralen Nervensystem und Peripherie. Dazu gehören intermuskuläre und intramuskuläre Koordination. Es ist ein hochkomplexer Vor-gang die Komponenten wie Zeit, Raum, Kraft, Steuerung, Wahrnehmung, Koordinierung, Programme, Entwicklungsniveau und Fertigkeitsniveau beinhaltet. Welche koordinativen Eigenschaften und Fähigkeiten im Sport trainiert werden, können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Koordinative Fähigkeiten

(nach Hirtz 1985)

  • Reaktionsfähigkeit

  • Rhythmus
  • Gleichgewichtsfähigkeit
  • Orientierungsfähigkeit

  • Differernzierungsfähigkeit
  • Kopplungsfähigkeit
  • Umstellungsfähigkeit
  • Anpassungsfähigkeit

  • Kombinationsfähigkeit

  • Steuerungsfähigkeit

  • Regelungsfähigkeit

  • Antizipationsfähigkeit

  • Wendigkeit
  • Alle Komponenten der Koordination sind mit Leistungen der menschlichen Sinne (Auge, Ohr, Zunge, Haut, Nase und Bewegungssinn) gekoppelt. So hängt z.B. die Reaktionsfähigkeit mit der Leistungsfähigkeit des Auges oder des Ohres zusammen: Nur wer eine Gefahr rechtzeitig auf sich zukommen sieht, kann rechtzeitig reagieren; wer den Zuruf eines Mitspielers nicht hört, fängt vielleicht den Ball nicht, der ihm zugeworfen wird usw. Der Bewegungssinn, wie der Name sagt, spielt bei allen Bewegungen eine zentrale Rolle; er ist funktionell mit allen anderen Sinnen gekoppelt und darf deshalb nicht alleine für sich betrachtet werden. Die Entwicklung der Bewe-gungs–Intelligenz, die das zentrale Anliegen des B.Co und Kids in Aktion ist, hängt unmittelbar mit der Schulung aller Sinne zusammen.

    „Kids in Aktion“ lässt die Kinder ihre eigenes Feeling entdecken: Bewegung nach Musik und kindgerechtes Fitnesstraining vermittelt viele spaßvolle Erlebnisse. Aero-bisches Training dient einer vielseitigen und spannenden Entwicklung und Festigung koordinativer, konditioneller und mentaler Grundlagen. Reaktions- und Gleichge-wichtsfähigkeit zusammen mit dem Rhythmus, sind Fähigkeiten, die einer Vielzahl verschiedener Bewegungsformen zugrunde liegen. Der Körper lernt blitzschnell auf ungewohnte Situationen zu reagieren! Das bringt...


    • Bewegungssicherheit.... mit kinderleichten Kombis, kreativen Spielen und Circuits! Dann kommt...

    • Selbstvertrauen... mit viel Motivation, Animation, Vielseitigkeit und Ab-wechslung. Selbstsichere Kids sind...
    • Ausgeglichen! Sie können sich besser konzentrieren und das garantiert...

    • Höhere Konzentration – und das ermöglicht höhere Aufmerksamkeit und höhere Lernbereitschaft.

    Was macht eine/n KIDS Trainer/in aus??

    Ein Kids Trainer muss ... CRAZEE sein!!




    • C = creative (kreativ)

    • R = respectful (respektvoll)

    • A = aware (bewußt sein)

    • Z = zany (irrsinnig komisch)

    • E = energetic (energievoll)

    • E = enthusiastic (enthusiastisch)

    Kontakt

    Sharon Potthast und Frauke Winkler
    DTB B.CO Educator Team

    An der Mönchemühle 29
    37671 Höxter

    Tel.: 05271/694465
    Fax: 05271/694466
    Mobil: 0175/5628071

    Bei Fragen meldet Euch an: dpasfrauke@yahoo.de oder dpafsharon@t-online.de

    Weitere Informationen über B.CO findet ihr unter: www.bco-togu.de/de/

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